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Banner von Bolonka Zwetna aus Puk's Tal

Gesundheit & Pflege

Was gut für Ihren Bolonka ist

Wir BARFEN unsere Bolonkas mit rohem Fleisch, Knochen, frischem Gemüse und Obst. Was bringt das eigentlich für die Hunde? Und ist das teuer?

Um Verfilzungen vorzubeugen, ist die Fellpflege beim Bolonka enorm wichtig. Auch die Pflege von Augen, Ohren, Zähnen und Krallen wird beschrieben.

Beim Thema "Impfungen" kann man vieles falsch machen, wenn man nicht richtig informiert ist. Es gibt wichtige und eher unwichtige, ja sogar riskante Impfungen. Hier schildern wir unsere Erfahrungen...

Die prophylaktische Entwurmung von Welpen alle zwei Wochen ist äußerst riskant für die Darmflora, da sie bei jeder Entwurmung massiv gestört wird. Sind Entwurmungen dann unsinnig? Und was kann man als Alternative tun?


Das passende Geschirr, Leine oder Halsband. Welcher Napf, Futter und Leckerlis? Hier geben wir nützliche Tipps zur Grundausstattung Ihres Bolonka-Welpen.

Was sind die üblichen Marktpreise für Bolonka-Zwetna-Welpen?
Mit welchen Kosten muss man rechnen?
Billige Welpen kaufen: Lohnt sich das?


Artgerechte Ernährung unserer Bolonkas

Biologisch artgerechtes Hundefutter BARF, frisch angerichtet im HundenapfIn vielen Jahren der Hundehaltung haben wir die Erfahrung gemacht, dass die richtige Ernährung unserer Hunde einen sehr wesentlichen Teil zu ihrer Gesundheit beiträgt.

Wir haben über die Jahre hinweg die unterschiedlichsten Fütterungsarten und Futtersorten getestet. Kein Futter hat uns so überzeugt wie die Rohernährung (BARF = Biologisch Artgerechte Roh Fütterung). Seit wir unsere Hunde barfen, sind sie nicht mehr krank gewesen, sie haben glänzendes Fell, kräftige Zähne, sind fröhlich und vital.

2005 haben wir uns das erste Mal mit BARF beschäftigt, da wir damals einen stark allergiegeplagten Hund hatten. Durch die Umstellung seiner Ernährung von Trockenfutter auf BARF, war er innerhalb kürzester Zeit komplett und dauerhaft beschwerdefrei.

Diese damalige Erfahrung hat uns so nachhaltig beeindruckt und überzeugt, dass für unsere Bolonkas nur das Barfen in Frage kommt.

  

BARFEN - ist das nicht sehr teuer?

Klar ist: BARF gehört bei Weitem nicht zu den preisgünstigsten Hundefutter-Arten.

Trotzdem: Die Kosten für BARF-Futter sind vergleichbar mit hochpreisigem Premium-Markenfutter - jedoch nicht höher. Hinzu kommt selbstverständlich noch der zeitliche Aufwand für die Zubereitung und Portionierung des Futters.

Haben Sie schon einmal beobachtet, wie sehr sich ein Hund auf sein Futter freut? Das ist eines der größten Ereignisse des ganzen Tages!

Weil sich Hunde so über ihr Futter freuen, ist es uns wichtig, ihnen etwas Besonderes, Schmackhaftes und Abwechslungsreiches anzubieten.

Rein natürliche Nahrungszusätze für Hunde Obst und Gemüse für BARF-Fütterung

Rein natürliche Nahrungszusätze

Beste Auswahl an Obst und Gemüse

Speiseplan der Bolonka-Bande

Kauartikel für Hunde - Euterfleisch, Rinderohren, Dörrfleisch, Achillessehnen, Hähnchenbrustfilet, OchsenziemerAber was genau kommt nun in die Näpfe der Bolli-Bande aus Puk`s Tal?

Rohes Fleisch und Knochen sowie püriertes Gemüse und Obst mit verschiedenen Ölen. Dazu gibt es einmal pro Woche ein Eigelb, eine Prise Meersalz, einen Teelöffel Honig und noch weitere rein natürliche Zusätze je nach Bedarf.
Wenn möglich, kaufen wir bevorzugt Bio-Produkte.

Fleisch und Knochen bestellen wir meistens im Online-Versandhandel. Als Kauartikel bekommen die Hunde rohe Rinderluftröhre oder getrocknete Kauartikel vom Rind wie z.B. Ochsenziemer, Rinderohren, Pansen, Dörrfleisch, Kehlköpfe usw.

Bei den getrockneten Artikeln ist besonders darauf zu achten, dass sie schonend getrocknet wurden und dass sie ohne chemische Zusätze und Konservierungsmittel, ohne Aroma- und Farbstoffe und ohne Zucker oder Karamell in Deutschland hergestellt wurden.  Als Trainingsleckerchen gibt es bei uns auch nur rein natürliche Produkte wie z.B. in Wasser gekochte und gewürfelte Hähnchenbrust oder auch getrocknete Naturprodukte, die wir nach denselben Kriterien auswählen wie die Kauartikel.

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Pflege der Bolonka aus Puk's Tal

Vorwegnehmen möchten wir, dass bei uns die komplette Pflege pro Bolonka etwa 20 Minuten dauert und so alle 2 bis 3 Tage durchzuführen ist.

 

Das Fell

Pflegeutensilien für Bolonkas - Bürste, Ohrenpflege, Rupfklemme, Entfilzungskamm, Flohkamm, Krallenzange, Kamm, Haargummis, SchereUnsere Bolonkas werden, je nach Felllänge und Fellstruktur, mindestens alle 2 bis 3 Tage gründlich durchgebürstet.

Das ist nötig, um die Unterwolle heraus zu kämmen und verfilzte Stellen zu entfilzen. Wichtig ist hierbei, nicht nur oberflächlich, sondern bis auf die Haut, Strähne für Strähne durch zu bürsten. Nur so erwischt man beim Bürsten alle noch so kleinen Knötchen im Fell.

Wenn man hier nachlässig ist, wird man schnell den Verfilzungen nicht mehr Herr und der Hund muss geschoren werden. Da das Bolonka-Fell nachwächst, ist dies natürlich keine Katastrophe, jedoch sollte man sich als Halter eines Bolonka schon vor dem Kauf darüber im Klaren sein, dass die gründliche Fellpflege alle paar Tage unerlässlich ist.

Viele Bolonka-Besitzer halten das Fell ihres Hundes grundsätzlich kurz. Dies ist selbstverständlich möglich. Beim Bolonka ist nur darauf zu achten, dass das Fell an den Ohren und an der Rute im Normalfall nicht geschnitten wird.

Wir machen die Felllänge unserer Bolonkas vom Wohlbefinden jedes einzelnen Hundes, sowie von der Fellstruktur und den Felleigenschaften abhängig. Manches Bolonka-Fell ist trotz Länge pflegeleicht, anderes Fell ist fast nicht zu bändigen und filzt sehr schnell.

 

Die Augen

Im Rahmen der Fellpflege müssen auch die Augen kontrolliert werden. Fell, das in die Augen hängt, führt zu Reizungen und zu verstärktem Tränenfluss. Darum ist es nötig, das Fell um die Augen herum vorsichtig immer wieder mit einer kleinen, stumpfen Schere etwas zu kürzen.

 

Die Ohren

Die Kontrolle der Ohren gehört ebenfalls zum Pflegeprogramm. Ob die Haare in den Ohren ausgezupft werden sollten oder nicht, darüber gibt es unterschiedliche Meinungen.

Das Auszupfen der Haare tut den Hunden nicht weh, kitzelt höchstens etwas. Wir zupfen inzwischen allen unseren Hunden die Haare in den Ohren aus. Damit haben wir nur gute Erfahrungen gemacht.

 

Die Zähne

Die meisten kleinen Hunde neigen zu Zahnsteinbildung. Darum ist es wichtig, regelmäßig die Zähne zu kontrollieren. Unsere Bolonkas erhalten zur Zahnpflege mehrmals wöchentlich harte Knochen und sonstige Kauartikel. Somit hält sich der Zahnstein in Grenzen.

 

Die Krallen und Pfoten

Sollten die Krallen sich nicht von selbst ausreichend abnützen, müssen diese ab und zu gekürzt werden. Dazu gibt es spezielle Krallenscheren. Man kann die Krallen aber auch beim Tierarzt oder Hundefriseur kürzen lassen. Gerade bei schwarzen Krallen kann es leicht passieren, dass man den Hund beim Krallenschneiden verletzt. Hier ist äußerste Vorsicht geboten.

Das Fell unter den Pfoten sollte bei Bedarf auch hin und wieder gekürzt und die Ballen frei von Fell gehalten werden.

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Impfungen

Beim Thema "Impfungen" kann man vieles falsch machen, wenn man nicht richtig informiert ist. Da wir für unsere Bolonkas nur das Beste wollen, haben wir uns intensiv mit diesem Thema auseinandergesetzt. Die wichtigste Erkenntnis: Man muss zwischen wichtigen und weniger nützlichen Impfungen unterscheiden.

 

Die wichtigen Impfungen: SHP + T

Die wichtigen Impfungen für Hunde sind Staupe (S), Hepatitis (H) und Parvovirose (P). Diese SHP-Impfungen sollte jeder Hund erhalten. Sie schützen nach richtiger Grundimmunisierung viele Jahre. Jährliche Auffrischungs-Impfungen, wie von den meisten Tierärzten praktiziert, sind übrigens gemäß verschiedener Langzeitstudien für die Aufrechterhaltung des SHP-Impfschutzes nicht nötig! Sie setzen aber das Tier unnötigen Risiken und Nebenwirkungen aus.

Auch wenn Deutschland quasi tollwut-frei ist (*), ist eine Impfung gegen Tollwut (T) dennoch zu empfehlen.
Erst jedoch nach dem Zahnwechsel oder mit frühestens 6 Monaten!

Tipp: Um Ihrem Hund unnötigen Impf-Stress zu ersparen, achten Sie darauf, dass der Tollwut-Impfstoff 3 Jahre gültig ist und lassen Sie dies auch so im Impfpass eintragen. Außerdem sollte Tollwut nie gleichzeitig mit anderen Impfstoffen geimpft werden.

(*) Dies ergab unsere Recherche bei Wikipedia im April 2013. Bitte informieren Sie sich, z.B. bei Wikipedia, über den aktuellen Stand.

 

Nicht empfehlenswerte Impfungen

Nicht empfehlenswerte Impfungen sind: Zwingerhusten, Leptospirose und Borreliose. Der Nutzen dieser Impfungen ist nach Meinung von  Experten äußerst gering - das Risiko von Nebenwirkungen dagegen hoch.

 

Mehr zum Thema Impfungen

Eines der Bücher das uns in unserer Einstellung am meisten beeinflusst hat, ist das „Schwarzbuch Tierarzt“ von Dr. med. vet. Jutta Ziegler. Frau Dr. Ziegler ist selbst Tierärztin und beleuchtet in diesem Buch die Machenschaften vieler ihrer Kollegen. Die Lektüre dieses Buches können wir jedem Tierbesitzer nur wärmstens empfehlen.

In jeder Branche gibt es schwarze Schafe. So auch unter den Tierärzten. So manch einem ist sein Geldbeutel wichtiger als das Wohl seiner Patienten. Darum: Hinterfragen Sie Ihren Tierarzt! Lassen Sie sich kein schlechtes Gewissen oder Angst einreden! Informieren Sie sich zum Wohle Ihres Hundes!

Wenn Sie sich selbst ein Bild zum Thema Impfungen machen wollen,
können wir Ihnen folgende Quellen besonders empfehlen:

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Entwurmung

Eine gesunde Darmflora ist für Hunde ebenso wichtig, wie für uns Menschen. Sie trägt entscheidend zur dauerhaften Gesundheit bei, da sie an der Abwehr von Krankheitserregern beteiligt ist und das Immunsystem beeinflusst.

Ist die Darmflora gestört, ist der Darm anfälliger für Infekte, für Futtermittelunverträglichkeiten und für Wurmbefall. Der beste Schutz vor Würmern ist also eine gesunde und intakte Darmflora.

 

Bei jeder Entwurmung wird die Darmflora von Welpen weitestgehend zerstört

Bei den Welpen beginnt sich nach der Geburt eine gesunde Darmflora zu entwickeln. Bei jeder Entwurmung wird die Darmflora, die sich gerade begonnen hat auszubilden, weitestgehend zerstört. Darum sind Entwurmungen in dieser Zeit für die Welpen eine enorme Belastung. Außerdem sind die toxischen Wirkungen der Entwurmungsmittel auf den Stoffwechsel nicht zu unterschätzen.

Welpen werden leider üblicherweise in den ersten Lebenswochen prophylaktisch alle zwei Wochen entwurmt. Stellen Sie sich vor, was das für den kleinen Organismus eines Welpen bedeutet. Dass dies im Bezug auf die so wichtige gesunde Darmflora eine Katastrophe ist, bleibt leider allzu oft unbeachtet.

 

Sind Entwurmungen dann unsinnig?

Selbstverständlich sind Entwurmungen wichtig, ja sogar lebenswichtig, gerade für Welpen!
Jedoch nur dann, wenn tatsächlich auch ein Wurmbefall vorhanden ist!

Dass man den Welpen rein prophylaktisch regelmäßig die sich gerade aufbauende Darmflora zerstört, ist in gewisser Weise fahrlässig. Denn das kann in gleicher Weise dauerhaft die Gesundheit negativ beeinflussen wie ein Wurmbefall.

 

Was tun wir also?

Die Welpen aus Puk's Tal, ebenso wie unsere erwachsenen Hunde, werden nur dann entwurmt, wenn tatsächlich ein Wurmbefall vorhanden ist.

Um das festzustellen, senden wir Kotproben an ein Speziallabor bzw. bringen sie zum Tierarzt. Der Kot der Hunde wird dort auf alle Wurmarten, ebenso wie auf Giardien untersucht. Innerhalb kürzester Zeit liegt das Ergebnis vor.

Von unseren Welpen und ihrer Mutter senden wir alle zwei Wochen Kotproben an ein Labor. Sollte dort ein Wurmbefall festgestellt werden, handeln wir selbstverständlich sofort. Sauberkeit und Hygiene sind uns sehr wichtig, da unsere Hunde immer mit uns zusammenleben.

 

Trotz bester Sauberkeit und Hygiene: Wurmbefall lässt sich nicht verhindern!

Wenn ein Hund sich mit Würmern infiziert, hat dies im Übrigen nichts mit mangelnder Sauberkeit oder Hygiene zu tun. Schon ein einziger Spaziergang, bei dem der Hund beispielsweise an einer wurminfizierten Hinterlassenschaft eines anderen Tieres schnuppert, reicht aus, dass er sich ebenfalls mit Würmern infiziert.

Die Mutterhündin gibt eventuell vorhandene Wurmeier zum Beispiel über ihre Milch an die Welpen weiter. Darum ist Entwurmung ein wichtiges Thema in jeder Hundezucht.

Wir legen sehr viel Wert auf gesunde Elterntiere und gesunde Welpen. Nur gesunde Elterntiere können gesunde Welpen aufziehen.

Darum tun wir unser Möglichstes zur Gesunderhaltung unserer Hunde. Dazu gehört für uns, sich zu informieren, häufig praktizierte Vorgehensweisen zu hinterfragen und für unsere Hunde die beste Umsetzung zu finden.

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